5. Rauhnacht: die Nacht der Ordnung

dem Gehörten einen Platz zuweisen

Nach dem Hören und der Klärung tritt in der 5. Rauhnacht eine Bewegung ein.
Das, was wahrgenommen, gehört und geprüft wurde, beginnt, seinen Platz zu finden.

Es geht in dieser Nacht nicht darum, etwas festzulegen oder Entscheidungen zu treffen.
Es geht darum, Ordnung entstehen zu lassen. Nicht als starres System, sondern als innere Übersicht.

Das Gehörte wird nun in Beziehung zum eigenen Leben gesetzt. Man beginnt zu erkennen, welchen Lebensbereich es betrifft und wohin es gehört. Manches berührt die eigene Haltung, anderes den Umgang mit Zeit, Verantwortung oder Beziehungen. Nicht alles hat das gleiche Gewicht, und nicht alles fordert denselben Raum.

Diese Nacht hilft dabei, das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen, ohne etwas zu verwerfen.
Was geklärt wurde, darf nun eingeordnet werden.
Nicht in Kategorien von richtig oder falsch, sondern in die Felder des eigenen Lebens.
Ordnung entsteht dort, wenn man weiß, worum es geht und wo es hingehört. Das schafft Ruhe.
Nicht, weil alles entschieden wäre, sondern weil nichts mehr durcheinanderliegt!

Die 5. Rauhnacht schenkt Überblick.
Sie lässt erkennen, welche Themen nebeneinander stehen, welche zusammengehören und welche warten dürfen. So entsteht innere Ordnung, aus der später eine Entscheidung wachsen kann.

Impuls der Nacht
Das Gehörte einordnen und ihm seinen Platz zuordnen.