11. Rauhnacht: die Nacht der Standhaftigkeit

trotz widriger Einflüsse weitergehen

Der Weg ist begonnen.
Die Entscheidung ist gefallen und der erste Schritt getan. Du bist unterwegs.
Und genau jetzt zeigt sich, was dieser Weg auch bedeutet.
Einflüsse von außen treten auf. Andere Stimmen melden sich. Andere Wege erscheinen leichter, bequemer oder dringlicher. Umstände fordern Aufmerksamkeit und lenken ab.

Die 11. Rauhnacht ist die Nacht der Standhaftigkeit unter Einfluss von außen.
Sie fragt nicht nach der Richtung, denn die ist geklärt. Sie stellt auch die Entscheidung nicht infrage.
Sie stellt den Menschen mitten in den begonnenen Weg und stellt seine Entscheidung und seine Standhaftigkeit in Frage

Standhaftigkeit bedeutet in dieser Nacht, beim eingeschlagenen Weg zu bleiben, obwohl anderes zieht, viel verspricht und versucht, leichtere Wege zu empfehlen. Erkennt man evtl. Manipulationen? 
Man erkennt, dass nicht jede Dringlichkeit die eigene ist und nicht jeder Einwand ein Zeichen, um umzukehren.
Diese Nacht macht bewusst, dass sich ein Weg mit dem eigenen Leben integrieren UND bewähren muss.
Nicht alles, was begegnet, gehört zu diesem Weg. Und nicht alles, was lockt, führt weiter.

Die 11. Rauhnacht stärkt die Fähigkeit, den eigenen Weg zu halten, während äußere Einflüsse versuchen, ihn zu unterbrechen. Sie schenkt die innere Festigkeit, die notwendig ist, um weiterzugehen, ohne sich zu verlieren.

Impuls der Nacht
Standhaft bleiben. Auf dem Weg bleiben. Sich nicht ablenken lassen.