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Ich habe ein Land gesehen…

Auszug aus dem Buch Artus (Pentragon-Saga) von dem Autor Stephen R. Lawhead. 
Vor über 35 Jahren kaufte ich im Urlaub einen dicken Wälzer, einfach weil mir langweilig war. Dieses Buch rief förmlich nach mir. Eigentlich bin ich kein Fan von Artus und seinen Erzählungen, dennoch musste ich das Buch kaufen.
Merkwürdig, dass ich im Ferienhaus meine Augen nicht mehr aus diesem Buch nehmen konnte. Es war so spannend geschrieben. Aber dann fand ich diese Passage, die mir heute noch nahe geht.
Vielleicht sehe ich darin die Ewigkeit, dass, was einst geschehen wird. Lest aber selbst…

Diese Buchpassage ruft bei mir unweigerlich eine Stelle aus dem Alten Testament hervor, denn es ist genau die Art Sprache, in der die Bibel das kommende Reich GOTTes beschreibt.
Es ist fast unmöglich, das zu lesen, ohne an die großen biblischen Zukunftsverheißungen zu denken:
Jesaja 2, 2-5

Am Ende der von Gott bestimmten Zeit wird folgendes geschehen: Festgegründet an der Spitze der Berge, steht der Berg mit dem Haus Jahwes – erhaben über alle Hügel, und alle Völker strömen ihm zu.
Die Menschen sagen überall: „Kommt, wir ziehen zum Berg Jahwes hinauf, zum Haus, das dem Gott Jakobs gehört. ER soll uns lehren, was recht ist; und was ER sagt, das wollen wir tun. Denn von Zion geht die Weisung aus, von Jerusalem das Wort Jahwes.“
ER spricht Recht im Streit der Völker; ER weist viele Nationen zurecht. Dann schmieden sie die Schwerter zu Pflugscharen um, die Speere zu Messern für Winzer. Kein Volk greift mehr das andere an und niemand lernt mehr für den Krieg. Auf, ihr Nachkommen Jakobs, lasst uns leben im Licht von Jahwe. 

Eine Zukunft, die nicht von Menschen erzwungen wird, sondern aus göttlicher Wahrheit entsteht.