Meditation: Das Licht in mir
Manchmal spüren wir im Alltag, wie sehr wir von äußeren Eindrücken abgelenkt oder belastet werden. Diese kleine Meditation lädt dich ein, wieder zu deinem eigenen inneren Licht zurückzufinden – zu der Quelle in dir, die immer leuchtet, egal was im Außen geschieht.
Sie dauert nur wenige Minuten und kann jederzeit gemacht werden: morgens, abends oder mitten am Tag, wenn du eine kleine Oase der Stille suchst.
Vorbereitung:
Setze dich bequem hin, die Füße auf dem Boden, den Rücken aufrecht, aber entspannt.
Lege deine Hände locker auf die Oberschenkel, Handflächen nach oben (als Geste des Empfangens).
Schließe die Augen, wenn es sich gut anfühlt.
Ankommen im Atem:
Atme einige Male tief und ruhig ein und aus.
Stelle dir vor, dass du mit jedem Ausatmen alle Anspannung loslässt.
Mit jedem Einatmen nimmst du frische Kraft auf.
Mach das einige Atemzüge lang, bis du spürst: Jetzt komme ich mehr bei mir an.
Spüre deinen inneren Raum:
Lenke deine Aufmerksamkeit sanft in die Mitte deiner Brust – dorthin, wo du dein Herz vermutest.
Stelle dir dort ein kleines Licht vor – wie einen leuchtenden Punkt, eine kleine Flamme oder eine Lichtperle.
Dieses Licht bist du. Es ist schon immer da gewesen.
Lass das Licht wachsen:
Mit jedem Atemzug stell dir vor, dass dieses Licht größer wird.
Es strahlt freundlich in deinen Körper hinein: in Schultern, Arme, Hände, Bauch, Beine, Füße.
Du bist von diesem sanften Licht erfüllt. Es ist warm, schützend, wohltuend.
Du musst nichts tun – das Licht ist einfach da.
Erkenne: Das Licht gehört zu dir:
Sage dir in Gedanken oder laut:
„Dieses Licht bin ich. Es wurde mir geschenkt.
Ich darf es tragen, ich darf es leuchten lassen.“

