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Bibel verstehen

Bibel verstehen – ohne Dogma: das ist mein tiefes Anliegen, auch für die folgenden Generationen.

Wenn ich hier von Bibel-Studien schreibe, dann hat es einen einfachen Grund:
Ich möchte einen Raum schaffen, an dem man ohne vorgefertigte kirchlich-festgelegten Deutungen, Dogmen oder Schablonen hinschauen darf, was die Bibel wirklich sagt – im Licht ihrer Ursprünge, ihrer Überlieferung und ihrer geistigen Tiefe.
Die Bibel an sich ist für mich ein höchst geistiges Werk; ein Leitwerk – unser Leben hier auf der Erde bis hin in die Ewigkeit.

Wir leben heute in einer Zeit, in der vieles durcheinandergeht – Meinungen, Deutungen, Vorstellungen. Und manches, was im Umlauf ist, hat mit der ursprünglichen biblischen Botschaft wenig zu tun. Für mich war die Botschaft schon immer unverständlich, ja, unlogisch – zu wenig erklärt oder völlig utopisch.
Umso dankbarer bin ich dafür, dass wir heute direkt auf die hebräischen und griechischen Urschriften zurückgreifen können. Auch moderne Hilfsmittel wie künstliche Intelligenz helfen dabei, sprachliche Fragen schnell und zuverlässig zu prüfen, ohne eigene Gedanken hineinzuinterpretieren.So können wir den Kern der Überlieferung klar erkennen – und darauf vertrauen, dass das, was wir hören und weitergeben, wirklich aus der Schrift kommt.
In folgenden Beiträgen werde ich über biblische und historische Zusammenhänge berichten, die mir persönlich dabei geholfen haben, Predigten und Andachten zu verfassen, immer mit dem Wunsch, dass die Besucher und Besucherinnen der GOTTesdienste das gesprochene Worte auch nachvollziehen und verstehen können – das Evangelium und die Botschaft zu verstehen!

Dabei entdeckte ich allerdings, dass kirchliche Deutungen so manches Mal NICHT biblisch und historisch, aber auch sprachlich nicht zusammen passten. Nun, heute ist in unserer Zeit natürlich vieles einfacher zu recherchieren. Allerdings muss man dann auch nicht an Dogmen festhalten wie zum Beispiel Trinitatis.
Ich glaube nicht, dass GOTT uns etwas gibt, das wir als Menschen nur schwer verstehen könnten.
Er hat uns VerstandLogik und auch die Fähigkeit zur Prüfung geschenkt, damit wir Wahrheit erkennen, wenn wir ihr begegnen. Darum entsteht hier ein Raum, in dem Fragen erlaubt sind – ohne Angst, ohne Dogmatik und ohne Druck.


In diesem Zusammenhang gehört für mich die Geistige Loge Zürich dazu.
Für mich ist sie keine neue Lehre und keine Konkurrenz zur Bibel, sondern eine Quelle, die über rund fünfunddreißig Jahre hinweg Worte empfangen hat, die nicht aus menschlicher Überlegung stammen.
Viele dieser Durchgaben wurden mitgeschrieben, aufgezeichnet und später auch filmisch dokumentiert. Keinesfalls ist die GL keine Sekte oder verbreitet wundersame Lehre. Prüft selber, aber bitte völlig unvoreingenommen und neutral.

Diese Worte, die auf uns gekommen sind, erinnern mich sofort an das, was Johannes den „Geist der Wahrheit“ nennt. Dieser Geist, ein Heiliger Geist – tritt in der Geschichte der letzten zweitausend Jahre immer wieder auf. Leise oder machtvoll, aber stets erkennbar an seiner Klarheit.

Ein bekanntes Beispiel dafür ist Hildegard von Bingen. Sie sagte ausdrücklich, sie schreibe nicht aus sich selbst, sondern gebe nur weiter, was ihr gezeigt wurde. Sie ist nicht die Einzige.
In jeder Epoche gab es Menschen, die nicht eigene Gedanken veröffentlichten, sondern Übermitteltes – Worte, die sie innerlich hörten, sahen und als geistige Wirklichkeit erlebten.
Wenn ich die biblischen Aussagen über den Geist der Wahrheit mit den überlieferten Durchgaben vergleiche, spüre ich darin kein Fremdes, sondern ein Wiedererkennen.

Grundsätzlich will niemanden überzeugen oder zu meiner Sicht bekehren! Darum geht es nicht. Ich möchte lediglich weitergeben, was ich selbst eingehend geprüft habe. Ich will Andere ermutigen, für einen Moment die kirchlich-dogmatische Brille abzulegen und selbst zu prüfen: mit Verstand, mit Logik, mit innerer Wahrhaftigkeit und mit dem Mut, Dinge neu zu beurteilen.
Und so stehe ich mit meinem Gewissen vor GOTT dafür ein, was hier entsteht – nicht als „Lehre“, sondern als Ergebnis meines Weges, den ich stets prüfend gehe. Alles, was hier entsteht, ist eine Einladung – nicht, um mir zu glauben, sondern selbst mit wachem Verstand und innerer Ehrlichkeit zu prüfen und zu beurteilen.