Nach einem schweren Gespräch oder Begegnungen
Wir gehen aus den Begegnungen oder Gesprächen, aber irgendetwas haftet an uns, etwas ist geblieben:
Ein Gefühl von Schwere.
Ein inneres Ziehen.
Ein leises Kribbeln unter der Haut.
Etwas scheint in unserer Haut festzusitzen… .
Für solche Momente möchte ich euch ein kleines, schlichtes Ritual schenken.
Es braucht nur wenige Minuten – und hilft, wieder bei sich selbst anzukommen, um erfrischt und erneuert das Tagwerk fortzusetzen.
Ankommen
Gehe bewusst ins Bad oder an ein Waschbecken.
Atme einmal tief ein.
Spüre deine Füße auf dem Boden.
Du bist jetzt hier. Bei dir.
Das Wasser
Lass kaltes, klares Wasser über deine Hände fließen.
Spüre die Frische.
Das Wasser ist seit jeher ein Zeichen der Reinigung und Erneuerung.
Während das Wasser deine Hände umspült, sage – leise oder in Gedanken:
„Was nicht zu mir gehört, lasse ich jetzt los.
Was nicht mein ist, gebe ich frei.“
Stell dir vor, wie alles Belastende und Dunkle mit dem Wasser abfließt.
– Fremde Erwartungen.
– Unausgesprochene Spannungen.
– Schwere Gedanken.
– Der Druck und Last in Dir und um Dich herum.
Zurück zu dir selbst
Schließe für einen Moment die Augen.
Atme noch einmal tief ein und aus.
Spüre:
Du kannst wieder richtig und befreit atmen.
Du bist erfrischt.
Dunkles und einengendes spürst du nicht mehr.
Abschluss
Trockne deine Hände achtsam ab – und spüre, wie du erfrischt und leicht im Tagesverlauf
Vielleicht legst du dir kurz die Hand auf dein Herz.
Du darfst unterscheiden.
Du darfst Grenzen haben.
Du darfst loslassen.
Und was wirklich zu dir gehört, bleibt.
DU BIST WIEDER GANZ BEI DIR

